Tips und Tricks für Vermesser im Jemen
Transport der Ausrüstung:
Hat sich bewährt die Ausrüstung per Luftfracht ein- und auszuführen. Somit sind die Probleme beim Zoll erheblich kleiner. Außerdem ist das die wesentlich kostengünstigere Alternative.

Persönliche Ausrüstung:
Zafar ist nicht in der Wüste!!! Das Gebiet ist sehr steinig und die Witterungs-verhältnisse, insbesondere in den Sommermonaten, alles andere als wüstenähnlich. Es empfiehlt sich leichte aber dennoch regenfeste Kleidung mitzunehmen. Kurze Hosen können zu Hause gelassen werden (der Jemen ist muslimisch).
wichtige Ausrüstungsgegenstände:
Geld
Es ist nicht empfehlenswert, ja sogar verboten in Deutschland jeminitisches Geld einzutauschen. In Sana’a gibt es auf dem Suk genügend Wechselstuben.
Wichtig: nicht auf der Straße Geld tauschen!!
In der Regel wird nur mit Bargeld bezahlt, in Einzelfällen werden Reiseschecks akzeptiert.
Vermessungsausrüstung
Die von uns gewählte Ausrüstung (siehe Inventarliste) hat sich bewährt, soll aber nicht als das Maß der Dinge gelten. Bei der Stromversorgung empfiehlt es sich in jedem Fall zweigleisig zu fahren. Die Stromversorgung sollte sowohl herkömmlich über Ladegerät und interner Batterie, als auch über externe Stromquellen (Autobatterie) möglich sein. Zur Sicherung der Daten müssen in jedem Fall genügend Disketten mitgenommen werden. Ersatzbatterien für kleinere Instrumente können auch im Jemen gekauft werden. Die Instrumente sollten möglichst wetterfest sein.
sonstige Tips
Der Jemen ist ein muslimisches Land. Das heißt der gesamte Lebensstil der Bevölkerung ist auf diesen Glauben ausgerichtet. Das Nachtleben wie man es hier kennt, ist im Jemen nicht existent. darum empfiehlt es sich genügend Literatur mitzunehmen. Ganz wichtig ist natürlich ein Fotoapparat mit genügend Filmmaterial. Beim fotografieren müssen allerdings gewisse Regeln beachtet werden. Nicht alle Menschen im Jemen sind erfreut wenn sie fotografiert werden, Frauen sollten in keinem Fall abgelichtet werden, das gleiche gilt für Moscheen.
Für die Green Card und für andere Papiere müssen Paßbilder mitgenommen werden. Zur besseren Verständigung mit der Bevölkerung empfiehlt sich ein Sprachführer. Englisch wird von den wenigsten Jeminieten gesprochen. Ein guter Reiseführer ist in jedem Fall zu empfehlen.
Bezüglich der Ernährung sollte man bei Fleisch besonders vorsichtig sein.