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Photogrammetrisches Arbeiten bringt vor allem dann Vorteile, wenn die Verweilzeit am Objekt auf einen kurzen Zeitraum beschränkt werden muss (z. B. archäologische Notgrabungen, Unfälle und Katastrophen, usw.), wenn die Objekte nicht begangen werden können (z. B. Fassaden und Gewölbe, Steinbrüche, kontaminierte Umge-bungen), wenn die Objekte berührungsfrei gemessen wer-den sollen (Kunstwerke, Flüssigkeiten, usw.), dynamische Aspekte eine Rolle spielen |
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| (Crashtests, dynamische Versuchsabläufe) oder Plattformbewegungen (Flugzeuge, Ge-rüste, hydraulische Steiger) den Einsatz klassischer Vermessung nicht erlauben. Zusätzlich vereinigt die photo-grammetrische Aufnahme die photographische Dokumen-tation mit der messtechnischen Erfassung. |
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Häufig wird eine photogrammetrische Erfassung auch nur vorsorglich vorgenommen, um bei späterem Bedarf eine messtechnische Auswertung vornehmen zu kön-nen (Beweissicherung, Rekonstruktion zerstörter Denkmäler). Zusätzlich bieten Messbilder den Vorteil der gleichzeitigen visuellen Dokumentation, wodurch Anwendungen mit Visualisierungszielen direkt doppelt vom Informationsgehalt der Photographien profitieren können. | ||
| Seitens der Aufnahmetechnik haben sich mittlerweile digitale Systeme weitgehend durchgesetzt. Sie erlauben eine direkte rechnerische Weiterverarbeitung und bieten den Einstieg in die on-line-Photogrammetrie. Für Ingenieur- und Industrie-anwendungen bieten heutige Kameras oftmals auch schon die nötige Auflösung und gute Profikameras besitzen meistens die nötige metrische Stabilität, dass sie für Messzwecke verwendbar sind. |
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Allerdings sind auch analoge Aufnahmesysteme durchaus noch sinnvoll einzusetzen. Dies vor allem dann, wenn die Objekte mit höchsten Detailierungs-grad erfasst werden müssen. Dann ist die Auflösung analoger Filme nicht zu schla-gen.
Am Institut stehen für Nahbereichsan-wendungen alle einschlägigen analogen wie digitalen Aufnahmesysteme zur Verfügung und erlauben nahezu jede Aufgabenstellung zu bearbeiten. Für Zwecke der Analog-Digitalwandlung kann ein photogrammetrischer Scanner (Zeiss SCAI) eingesetzt werden, so dass selbst bei Verwendung analoger Kameras einer digitalen Verarbeitungskette nichts im Wege steht. |
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| Neben den klassischen Kamerasystemen sind auch Projektionssysteme im Einsatz, die eine automatisierte und gleichzeitig hoch präzise Bestimmung von Objektober-flächen erlauben. Dabei stehen neben kommerziellen Pro-dukten (GOM Atos) auch eigene Entwicklungen zur Verfü-gung (CloudPro).
Für einfache Aufgabenstellung kann auf eine Stereokamera (DISCA) zurückgegriffen werden. |
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