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Daten mit Genehmigung vom Vermessungsamt Heidelberg
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Derzeit werden auf regionaler, nationaler als auch internationaler Ebene Geodateninfrastrukturen (GDI) aufgebaut. Sie erlauben die dezentrale Organisation von Geodaten und kooperative Nutzung verteilter GI-Dienste auf Basis offener Standards des Open Geospatial Consortiums (OGC). Die Technik zur Einbeziehung von 3D Geodaten wie z.B. virtuelle Stadtmodelle in GDI ist jedoch erst in der Entwicklung und bedarf weiterer Forschungsarbeit - insbesondere hinsichtlich der Interoperabilität von Diensten und Daten. Verschiedene Städte sind bereits dabei, entsprechende Modelle aufzubauen, die Potenzial für vielfältige Einsatzmöglichkeiten besitzen. Dazu zählen nicht nur virtuelle Stadtführer, sondern auch Stadtplanung, Autonavigation, Katastrophenschutz, Simulationen der Schallausbreitung und vieles mehr. |
Im Projekt GDI-3D werden Softwarekomponenten entwickelt, die diese Dienste
implementieren. Hierzu zählt u.a. der Zugriff auf Geodaten und insbesondere
Visualisierungskomponenten für das Web und für mobile Geräte.
Dabei werden die Spezifikationen des Open Geospatial Consortiums (OGC) umgesetzt
und evaluiert, das auf internationaler Ebene Standards
für GI-Dienste definiert. Die für dieses Projekt
maßgeblichen Dienste des OGC sind v.a.:
Zudem wird mit CityGML ein geometrisches und semantisches Modell für die detaillierte Beschreibung der städtischen Umgebung evaluiert. CityGML soll zukünftig einen Mindeststandard hinsichtlich Modellierung, Inhalt und Qualität von 3D Stadtmodellen bieten, so dass Regionalplaner, Architekten, Mobilfunkanbieter, Anbieter von Navigationssystem und andere Nutzer einheitliche Datenstrukturen vorfinden können. Die darin enthaltenen semantischen Informationen ermöglichen u.a. thematische Abfragen, z. B. nach bestimmten Gebäudetypen, und die automatische Auswertung und Analyse von 3D Geodaten. Im Rahmen des Projektes soll u.a die Zugriffssoftware für den Download und die Visualisierung der Stadtmodelle entwickelt werden - sowohl für Desktop PCs, als auch für mobile Geräte wie PDAs. Während Desktop PCs mittlerweile sehr leistungsfähige Graphikkarten besitzen und damit relativ realistische Darstellungen in Echtzeit erlauben, bieten mobile Geräte nur begrenzten Spielraum, so dass hierfür spezielle Komponenten entwickelt werden müssen, die entweder ein reduziertes Modell in 3D darstellen, oder gerenderte perspektivische Ansichten, die vom Server generiert wurden. Zusammenfassend werden im Projekt GDI-3D drei Hauptziele verfolgt:
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Projektbeteiligte: Gefördert von: |
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